Konzertrückschau 2026
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Die KKL-Gala «Luzern singt und klingt» vom 5. Juli 2026 – Ein hervorragender musikalischer Höhepunkt des Sängerjahres 2026!
Nach einer langen Durststrecke von ganzen 8 Jahren und nach mehrmonatigen intensiven und fordernden, aber glücklich machenden Proben in diversen Lokalitäten in Luzern und in Sursee war es endlich wieder einmal so weit:
Der Luzerner Chor durfte als organisierender Chor, zusammen mit den Männerchören von Sursee, Hitzkirch und Ruswil, die insgesamt etwa 170 Sänger umfassten, und mehreren Instrumentalensembles von etwa 50 Musizierenden aus dem Kanton Luzern ein grosses Konzert im wunderbaren, akustisch wohlklingenden, grossen weissen Konzertsaal des KKL geben.
Bereits eine Stunde vor dem Beginn stimmten sich hunderte von Konzertbesucherinnen und Besucher vor dem KKL und im Foyer des KKL mit angeregten Gesprächen bei sommerlichen klimatischen Verhältnissen draussen und angenehmen Temperaturen drinnen auf das mit grosser Vorfreude erwartete Konzert ein.
Um genau 18.28 Uhr marschierten die Chöre unter tosendem Applaus auf die Bühne des KKL, dessen Saal mit rund 1500 Plätzen fast ausverkauft war. Nach dem vom Gesamtchor intonierten Begrüssungslied «Übern See» von Lorenz Maierhofer betrat die freischaffende Journalistin Mirjam Breu die Bühne, welche das Publikum mit ihrer charmanten und humorvollen Moderation professionell durch den musikalischen Abend führte. Sie unterhielt sich mit der Co-Chorleiterin des Männerchors Sursee, Heidi Brunner, welche sie darauf ansprach, dass 1930 mit Antonia Brico zum ersten Mal eine Dame die Berliner Philharmoniker dirigiert habe und dass später die Schweizerin Silvia Caduff eine bemerkenswerte Karriere als Dirigentin, sogar in den USA, geschafft habe. Die beiden Damen stellten im Gespräch fest, dass es heute ganz normal sei, dass eine Frau einen Chor und / oder ein Orchester dirigiere.
Das Quartett Claudia Muff spielte daraufhin ein fröhliches Schweizer-Volksliedermedley. Danach intonierte der Chor, unter der Leitung von Heidi Brunner und mit Begleitung des Quartetts Claudia Muff, das aus der Surselva stammende, stimmungsvolle, rätoromanische Lied «La sera sper il lag» und das humorvolle Urner Volkslied «Roti Chrieseli die sind süür» unter dem Dirigat des Co-Chorleiters des Männerchors Sursee, Joseph Bachmann, der auch das Lied «Le vieux chalet» leitete, welches der Gesamtchor a cappella vortragen durfte. Danach folgte das Tessiner Volkslied «Alla Mattina», wieder unter dem Dirigat von Joseph Bachmann und mit der Begleitung des Quartetts Claudia Muff.
Nach einem kurzen Gespräch der Moderatorin mit unserem Chorleiter Mathias Inauen betraten die Four Forest Strings, ein klassisches Streichorchester aus Luzern, die Bühne. Unter der Leitung ihres Dirigenten Felix Schüeli verzauberten sie das Publikum mit der «Kleinen Nachtmusik» von Wolfgang Amadeus Mozart, sowie den stimmungsvollen Stücken «Oblivion» von Astor Piazzolla und «Palladio» von Karl Jenkins.
In der Folge begleiteten die Four Forest Strings, unter der Leitung von Davide Incognito, den Chor mit dem «Rütlilied / Schweizer Knabe» von Franz Josef Greith und dem neuseeländischen Eingeborenenlied «Kia Hora Te Marino» von Christopher Tin, welches nachdrücklich den Wunsch nach Frieden in der Welt vermittelte.
Nach der Konzertpause und einer kurzen Einstimmung durch die Moderatorin sang der Gesamtchor das Stück «D’Rose» von Amanda McBroom, das von Christov Rolla ins Schweizerdeutsche übertragen und arrangiert worden war und von ihm, als Dirigent des Männerchors Hitzkirch, geleitet wurde. Mit Begleitung des Quartetts Claudia Muff dirigierte er auch das Lied «Wenn mys letschte Stündli schlat» von Polo Hofer.
Nach einem Werbespot für den Eintritt in einen Männerchor eines Sängers namens Tom Estermann vom Männerchor Hitzkirch, der von Mirjam Breu interviewt wurde, betraten die Mitglieder der Brassband Kirchenmusik Flühli, einer Spitzenmusik aus dem Entlebuch, welche schon viele Preise, auch internationale Auszeichnungen, gewonnen hatte, unter ehrfurchterregenden, majestätisch und feierlich klingenden Fanfarenklängen und imposantem Trommelwirbel die Bühne des weissen Saales und spielte, unter der Leitung von Raul Sabiote-Sanchez, mit ihren eingeübten Werken «When Thunder Calls» von Paul Lovatt-Cooper, «Lux» von Roger Derongé und «Valaisia Variants» von Tom Davoren ein mitreissendes, fetziges und begeisternd-virtuoses Brassbandkonzert auf höchstem Niveau.
Als der Gesamtchor unter der Leitung von Mathias Inauen und mit der Begleitung der Blechbläser aus Flühli das weltbekannte Lied «We Are The Champions» von Freddie Mercury vortrug, war die Begeisterung des Publikums kurz vor dem Zenit und wurde mit dem Werk «Let all men sing» von Keith Christopher, wieder mit der Begleitung der Brassband, noch weiter ausgebaut.
Nach dem Ende des offiziellen Konzertprogrammes wurden Blumensträusse an die Dirigierenden und die Moderatorin verteilt. Letztere dankte allen Verantwortlichen und Mitwirkenden freundlich für ihren grossen Einsatz, insbesondere unserem Präsidenten mit dem, wie sie erwähnte, wohlklingenden Namen Gianantonio Paravicini Bagliani, der die Gesamtverantwortung für die Organisation des Konzertes übernommen hatte. Alle Musizierenden erhielten vom begeisterten Publikum einen tosenden Applaus für ihre ausgezeichnete Leistung.
Mirjam Breu fragte Mathias Inauen während der laufenden Fussball-WM, wie er denn mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sei, worauf dieser humoristisch antwortete, dass das Team mehr Tore hätte schiessen sollen, dass die Leistung der musikalischen Gesamtmannschaft aber hervorragend gewesen sei!
Als erste Zugabe sang der Gesamtchor mit Begleitung aller Instrumentalisten den ersten Teil des Liedes «Luegid vo Bärge und Tal» von Ferdinand Huber und erhielt dafür vom Publikum wieder einen begeisterten Applaus. Zur Verabschiedung und zur Einstimmung auf die Nacht wurde als zweite Zugabe die letzte Strophe dieses Liedes mit dem Text «Stärnli, liebs Stärnli, guet Nacht» wieder vom Gesamtchor und den Instrumentalisten dargeboten.
Das Publikum bedankte sich mit minutenlangen, frenetischen «Standing Ovations» und begab sich danach glücklich und zufrieden nach Hause.
Das Konzert im KKL war ein rundum gelungener und für alle Mitwirkenden und bestimmt auch für das Publikum ein unvergesslicher Anlass. An dieser Stelle sei allen Organisierenden und Mitwirkenden nochmals herzlich für ihren Einsatz gedankt!
Walter Burgdorfer
Ab 09:30 Eintreffen der Gäste ,
10:30 Vortrag des Luzerner Chors mit Gemeinsamem Schlusskantus
11:00 GV und für die Sänger etwas zu trinken
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Gianantonio Paravicini Bagliani, unser Präsident, sein Vize, Walo Trüb, und unser Aktuar, Walter Simmen, machten sich am frühen Morgen des 21. März 2026 auf den Weg nach Altdorf. Das gemeinsame Ziel war die Delegiertenversammlung des CIS im Restaurant «Zum Schwarzen Uristier», im Areal der Dätwyler AG. Manfred Zimmermann, der Verbandspräsident, begrüsste nach dem gemeinsamen Morgenkaffee um 9 Uhr 54 Delegierte aus 18 Verbandschören. Der momentane Bestand setzt sich aus 78 Chören mit 2'823 Mitgliedern zusammen. Zu Beginn sangen die Damen und Herren des Harmoniechors Uri unter der Leitung der Dirigentin Franziska Dahinden drei schöne Lieder, darunter unter anderen die inoffizielle Urner Hymne, «Zoge am Boge de Landamme tanzed». Toni Arnold, der Präsident des Harmoniechors Uri und Marian Balli, eine Gemeinderätin von Altdorf, richteten freundliche Begrüssungsworte an die Anwesenden. Frau Balli erwähnte u.a., dass Altdorf seit dem Jahre 2025 eine Stadt sei und dass dort alle zwei Jahre ein beliebtes Musikfestival stattfinde. Anschliessend eröffnete der CIS-Präsident die Versammlung mit 18 Traktanden. Nachfolgend kommen die wichtigsten Fakten zur Versammlung:
- Die Erfolgsrechnung 2025 schloss mit einem Reingewinn von CHF 1’900.17 ab.
- Das Eigenkapital betrug am 31.12.2025 CHF 40'346.69.
- Die Jahresrechnung 2025 wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt und durch die Revisoren bestätigt.
- Das Jahresbudget 2026: Manfred Zimmermann erläuterte die wichtigsten Posten und beantwortete verschiedene Fragen aus dem Plenum. Es werde ein Verlust von CHF 2'100 prognostiziert. Der Jahresbeitrag von CHF 20.-- pro Sänger des Verbandes werde in dieser Höhe belassen. Das Budget und der Jahresbeitrag wurden einstimmig genehmigt.
- Durch die Auflösung des Ehrensängerverbandes entstand ein Liquidationsgewinn von rund CHF 9'000.--. Dieser Betrag solle in der Jahresrechnung 2026 bilanziert werden.
- Zu den Mutationen: Es wurde von drei Auflösungen von Verbandschören, einem Austritt und dem Eintritt des Vereins am See singen aus Weggis, sowie der Neuaufnahme des Projektchors Voice Company aus der Stadt Luzern berichtet.
- Ein Passus in den Statuten wurde textlich präzisiert und grossmehrheitlich angenommen.
- Zum Personellen: Nach sechs Jahren ist Marie Müller-Deliancourt aus der Musikkommission ausgetreten.
Judith Galliker würdigte ihre wertvollen Tätigkeiten in den vergangenen Jahren. In der Person von Mauro Ursprung, Musikpädagoge und Pianist, konnte die Nachfolge erfreulicherweise geregelt werden. Da er nicht anwesend sein konnte, begrüsste er die Anwesenden mittels einer Audiobotschaft. Herr Ursprung wurde durch die Versammlung einstimmig gewählt. Noch immer gesucht wird eine für die Finanzen verantwortliche Person und zwei Leute für die Bereiche Marketing und IT.
Judith Galliker, die Verantwortliche der Musikkommission, gab Informationen über die Tätigkeiten im vergangenen Jahr bekannt, u.a. auch über die Aktivitäten des Zentralschweizer Jugendchores ZJC. Auftrittsmöglichkeiten durch die Verbandschöre an der LUGA werde es in der bisherigen Form nicht mehr geben, bzw. keine mehr, welche durch den Verband organisiert würden. Auch über Weiterbildungsangebote des CIS via Workshops orientierte Judith ausführlich. Am 24. und 25. April 2027 finde in Sursee ein Chorevent statt. Es handle sich um Begegnungskonzerte und Gesangsvorträge vor Experten. Platzkonzerte, Workshops, offenes Singen, etc. würden das mannigfaltige Programm des bevorstehenden, musikalischen Wochenendes ergänzen.
Vizepräsident Alois Strässle gab Informationen aus dem Ehrensängerwesen bekannt. Es konnten 31 Sängerinnen und Sänger für langjähriges Singen in einem Verbandschor geehrt werden.
Nach dem gemeinsamen Schlusslied «Es tönen die Lieder» endete die interessante Delegierten-versammlung um 11.50 Uhr. Dem Vorstand, vor allem dem Präsidenten, Manfred Zimmermann, sei bei dieser Gelegenheit für seinen selbstlosen, wichtigen Einsatz zugunsten des Chorwesens Innerschweiz CIS herzlich gedankt. Gut gestärkt durch das feine Mittagessen machten sich die meisten Versammlungsteilnehmer/innen um 14.30 Uhr zufrieden auf den Heimweg.
Walo Trüb


